Bauvorhaben am Berliner Schinkelplatz gefährdet

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Messungen sollen helfen

Laut einer Pressemitteilung der Landeskirche vom 21.10.2015 will der Bauherr „trotz drohender Schäden der zweiten Baustelle beginnen“. Dies soll angeblich trotz der Mitteilung des Bauaufsichtsamtes geschehen, dass man noch vorherige behördliche Auflagen zu erfüllen habe. Daher dürfte die neue Baustelle eigentlich nicht existieren. Die Frankonia Eurobau weist diese Behauptungen als falsch zurück. Stattdessen würde man lediglich „bauvorbereitende Maßnahmen“ durchführen, für die keine Genehmigung benötigt werden.

Der Fall ist kompliziert, da sich die Baustelle in unmittelbarer Nähe der Friedrichswerderschen Kirche befindet. Hier gab es bereits früher Proteste. Auf der westlichen Seite der Kirche befürchtete man Erschütterungen der Bausubstanz durch eine vorherige Baustelle. Um weiteren Schaden zu verhindern, wurde ein besonderes Baukonzept entwickelt. Um die Kirche nicht zu gefährden, müssen in regelmäßigen Abständen Messungen vorgenommen werden, deren Daten mit empfindlichen Instrumenten im Inneren und außen an der Kirche gesammelt werden.

Das Konzept wurde bereits 2014 erstellt und hat rund 3 Millionen Euro gekostet.

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