Berlin zeigt Zähne: T-Rex im Naturkundemuseum

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Besucher des Naturkundemuseum Berlin können ab dem 17. Dezember die 66 Millionen Jahre alten Knochen eines Tyrannosaurus Rex bestaunen. Das Skelett des gefährlichsten Dinosauriers ist eines der am besten erhaltenen Exemplare der Welt und wird in den kommenden drei Jahren im Naturkundemuseum ausgestellt werden. Simultan nimmt ein Forscher-Team vom Museum für Naturkunde in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Forschung, Industrie und Gesellschaft, ausgerüstet mit modernster Technik den zwölf Meter langen T.Rex mit dem Namen Tristan Otto unter die Lupe.

Ausstellung und Forschungsinstitut in Einem

So soll sich die Ausstellung über die kommenden Jahre durch die Erkenntnisse des Forschungsteams weiter entwickeln und einen steten Anreiz darstellen, das Museum immer wieder zu besuchen.
Das Skelett, das 2012 in Montana in den USA gefunden wurde, gilt unter den internationalen Experten als weltweit einmaliger Fund. Neben dem Skelett und dem nahezu vollständige Schädel des Raubsauriers, werden den Besuchern durch Medieninstallationen und spannende Geschichten Einblicke in die Forschung rund um Tristan ermöglicht. Durch die Untersuchung der Knochen können die Wissenschaftler unser Wissen erweitern. Rückschlüsse über das Leben von Tristan, seine Beweglichkeit oder seine Beißkraft können durch die Forschung am Museum für Naturkunde konstruiert werden.

Tristan-Selfies stehen hoch im Kurs

Der Generaldirektor des Naturkundemuseums Prof. Johannes Vogel ist auf die kommenden drei Jahre gespannt und sagt: „Tristan ist einzigartig und eine einmalige Chance: Für die Stadt Berlin, für Deutschland und die Naturforschung weltweit.“

Seit der Eröffnung am Donnerstag kursieren hunderte Bilder von Tristan Otto in den Sozialen Netzwerken. Auch der chinesische Konzeptkünstler Ai Weiwei hat schon ein Selfie mit dem Schädel von Tristan bei Instagram gepostet. Das erste Wochenende sei ein sehr gut besuchtes Wochenende, sagte eine Mitarbeiterin des Naturkundemuseums. Mit richtig großem Ansturm rechnet das Museum aber erst nach den Weihnachtsfeiertagen.

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